Eigene Akt- oder Boudoirfotos machen lassen – lieber von einem Mann oder einer Frau?
Ein Akt- oder Boudoirshooting ist natürlich kein kurzer Passfoto-Termin. Bei so viel Intimität stellt sich man sich manchmal die Frage:
Ist es besser, von einem Mann oder einer Frau fotografiert zu werden?
Über dieses Thema habe ich mit vielen Kundinnen
gesprochen und durch ihre Erfahrungen einiges darüber erfahren, welche Rolle das
Geschlecht der fotografierenden Person wirklich spielt.
Manche Frauen entscheiden sich bewusst für einen Mann, weil
sie glauben, er habe einen besonderen Blick für weibliche Schönheit – oder weil
sie sich von einer Frau eher beurteilend angeschaut fühlen. Andere suchen
gezielt nach Fotografinnen, weil sie dort mehr Ästhetik vermuten.
Am Ende zeigt sich: Das Geschlecht ist zweitrangig. Jeder
Fotograf und jede Fotografin bringt eine eigene Persönlichkeit, Sichtweise und
künstlerische Handschrift mit. Das Geschlecht allein bestimmt weder den Charakter
noch die Bildsprache. „Typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ gibt es in der
Fotografie nicht.
Erfahrung, Vertrauen und Stil sind
entscheidend
Erfahrung ist der Schlüssel zu einem entspannten Shooting.
Ein erfahrener Profi weiß, welche Posen und welches Licht vorteilhaft sind, und
geht sensibel mit deiner Nacktheit um – weil es nach einer großen Anzahl von Akt-Fotoshootings
etwas völlig Natürliches ist.
Ebenso wichtig sind Vertrauen und Sympathie. Ein gelungenes
Shooting entsteht nur, wenn du dich wohl, sicher und respektiert fühlst. Schau
dir Rezensionen und Erfahrungsberichte an, um dir ein Bild von der
Persönlichkeit hinter der Kamera zu machen.
Und schließlich zählt die künstlerische Handschrift: Gefallen dir Bildkomposition, Licht, Farben
und die Balance zwischen Erotik und Ästhetik?
Technische Perfektion ist
zweitrangig. Ein gutes Foto
begeistert dich sofort und hält deine Aufmerksamkeit deutlich länger als wenige
Sekunden.
Vertraue deinem Bauchgefühl und wähle den Menschen und Künstler – nicht das Geschlecht.